Die 3 goldenen Regeln der systemischen Leichtigkeit
Große Veränderungen machen oft Angst und führen zu Blockaden. Die systemische Perspektive lädt uns ein, den Druck herauszunehmen und stattdessen auf drei simple, aber kraftvolle Prinzipien zu setzen:
1. Die Kraft der kleinen Schritte
Wir müssen nicht das ganze Gebirge auf einmal versetzen. Ein kleiner Schritt verändert bereits die Statik im ganzen System. Wenn sich ein Teil bewegt, müssen die anderen darauf reagieren.
Die Frage dazu: „Was wäre der kleinstmögliche Schritt, der Ihnen zeigt, dass Sie auf dem richtigen Weg sind?“
2. „Do more of what works“
Hinter diesem Satz steckt eine tiefe Entlastung. Wir müssen das Rad nicht neu erfinden. Oft liegt die Lösung schon in unserer Vergangenheit oder in unseren aktuellen Erfolgen. Wenn wir erkennen, was bereits funktioniert, müssen wir nur eines tun: Mehr davon.
Die Erkenntnis: Erfolg ist kein Zufall, sondern oft ein Muster, das wir nur wiederentdecken müssen.
3. Worin ich schon gut bin: Kompetenz-Fokus statt Defizit-Jagd
Wir verbringen oft zu viel Zeit damit, unsere Schwächen zu „reparieren“. Systemisch gesehen ist es viel effizienter, die eigenen Stärken – das, worin man bereits gut ist – so einzusetzen, dass die Schwächen nebensächlich werden.
Der Fokus: Was sind meine „Stärken“, die mir in dieser Situation schon einmal geholfen haben?
Selbstwirksamkeit zu erfahren erhöht den Selbstwert und das Selbstvertrauen. Dies fördert und unterstützt die Entwicklung und die Lebensfreude.
Eine essenzielle Frage aus der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg wäre dazu:
Was macht mich lebendig?
Für manche ist es ein Hobby, wie z. B. Tanzen, Singen, Musizieren, Schwimmen, etc. für andere ist es Lesen, Schreiben oder Basteln.
Es lohnt sich dem nachzuspüren und Schritte in Richtung Lebendigkeit zu gehen.
Veränderung beginnt nicht mit dem großen Knall, sondern mit dem mutigen Entschluss, das Kleine, das bereits gelingt, zu würdigen und zu wiederholen.
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