Wofür ist mein Problem gut?
Vom „Warum“ zum „Wofür“ Normalerweise fragen wir bei Problemen: „Warum ist das so?“ Wir suchen die Schuld in der Vergangenheit oder in uns selbst. Systemisch zu denken bedeutet, die Frage zu verändern. Wir fragen: „Wofür ist das gut?“ Das klingt im ersten Moment provozierend, oder? Wer will schon ein Burnout, einen Konflikt oder ständige Selbstzweifel? Doch systemisch gesehen ist jedes Symptom, jede Macke und jedes Problem ein (oft verzweifelter) Versuch des Systems, ein Gleichgewicht herzustellen. Das Problem ist nicht dein Feind – es ist ein Wegweiser , der dir zeigt, dass im Beziehungsgeflecht etwas Aufmerksamkeit braucht. Was bringt dir das? Wenn du systemisch denkst, passiert etwas Magisches: Der Druck lässt nach. Du bist nicht mehr „schuld“. Du musst nicht mehr alles allein lösen. Du fängst an, die „Tänze“ zu erkennen, die du mit anderen aufführst, statt nur auf die Fehltritte zu achten. In dieser Blog-Serie möchte ich mit dir gemeinsam meine Systemis...